Klangvoller Name im Welthandball in Hohn zu Gast | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Klangvoller Name im Welthandball in Hohn zu Gast

Mit dem Tabellenvierten SC Magdeburg II gastiert am Sonnabend (19.15 Uhr) ein großer Name der Handball-Welt in der Hohner Werner-Kuhrt-Halle. Der mehrmalige Champions-League-Sieger und aktuelle Deutsche Meister schickt seine YoungsterS zur Drittliga-Begegnung gegen die HSG Eider Harde. Die Truppe von Trainer Matthias Hinrichsen will für eine Überraschung sorgen. Warum auch nicht? Das gegenwärtige Schlusslicht hat nichts zu verlieren gegen die Jungspunde aus Sachsen-Anhalt, von denen so einige in den nächsten Jahren in den Kadern der Handball-Bundesligisten auftauchen werden.

Es gibt noch Tickets für die Partie – sowohl im Internet (www.diginights.com) als auch an der Abendkasse.

100

Prozent Einsatz und Leidenschaft möchte Hinrichsen am Sonnabend erleben – sowohl auf dem Feld als auch auf der Tribüne.

7 gegen 6

Diese Taktik hat jüngst in Plauen gut funktioniert bei der HSG, auch wenn am Ende keine Punkte heraussprangen. 27 von 32 Toren gelangen den Gästen laut Statistikpapier im Positionsangriff. Hinrichsen: „Davon waren sicherlich zwölf erfolgreiche Angriffe im 7 gegen 6. Ein guter Wert.“ Was dem Trainer missfiel, waren die 34 Gegentore: „Wir müssen den Fokus wieder mehr auf die Defensivarbeit richten.“

5,8

Tore pro Spiel hat HSG-Spielmacher Finn-Luca Bies bislang im Schnitt erzielt. Bestwert im Team.

25

Tore warfen die Hinrichsen-Handballer beim letzten Sieg gegen die YoungsterS allein in der zweiten Halbzeit. Rekordverdächtig. Am Ende gewann die HSG das letzte Heimspiel der Saison 2024/25 mit 39:35 gegen den SCM nach einem 14:18-Pausenrückstand. In der vergangenen Spielzeit kassierte die HSG zwei Niederlagen.

5

Spiele hat der SCM II nach der knappen Auftaktniederlage gegen EHV Aue in Folge gewonnen. Macht summa summarum Tabellenplatz 4 mit 10:2 Punkten.

Hinrichsen: „Wir gehen gegen die Magdeburger ganz bestimmt nicht als Favorit in die Partie.“

1.404

Tore erzielte SCM-Trainer Christoph Theuerkauf in 494 Bundesliga-Spielen für den SC Magdeburg, den TBV Lemgo und HBW Balingen-Weilstetten.

4

U18-Europameister stehen im Kader der Magdeburger YoungsterS. Tim Thielicke, Mats Brigzinsky (beide Rückraum Mitte), Malte Elze (Kreis) und Elvis Kretzschmar (Rückraum links) könnten theoretisch alle in Hohn auflaufen, sofern sie nicht für die A-Jugend-Partie des SCM am Sonntag geschont werden. Die Bundesliga-Truppe des SCM ist am Wochenende nicht im Einsatz.

48

Tore hat Magdeburgs bester Schütze Noah Hensen (Rückraum Rechts) bislang geworfen, macht acht Tore im Durchschnitt pro Partie.

53

ist die Trikotnummer von Elvis Kretzschmar beim SCM II. Sein Vater, Deutschlands Handball-Legende Stefan Kretzschmar, trug in Anlehnung an sein Geburtsjahr die 73. Mit Elvis schickt sich die dritte Generation an, die Geschichte der Familie fortzuschreiben. Oma Waltraud galt in den 70er-Jahren als beste Spielerin der Welt, trainiert wurde sie von Elvis‘ Opa Peter, der sieben Mal mit den Frauen des SC Leipzig DDR-Meister wurde und als Nationaltrainer zwei WM-Titel feierte. Stefan wurde als Weltklasse-Linksaußen (218 Länderspiele) u.a. Deutscher Meister und Champions-League-Sieger mit dem SC Magdeburg. Auch Elvis‘ Schwester Lucie-Marie spielt seit Jahren erfolgreich in der Bundesliga (HSG Bensheim/Auerbach) und ist zudem zweifache Welt- und Europameisterin im Beachhandball.

Schlussworte von Eider-Trainer Hinrichsen: „Es ist wichtig, dass wir uns auf uns selbst konzentrieren. Die Gegnervorbereitung steht nicht im Fokus. Anders als in unserer Anfangszeit in der 3. Liga treten wir nicht mehr wie das Kaninchen vor der Schlange auf, wir sind nie chancenlos. Wir haben genug Selbstvertrauen zu wissen, dass wir gegen jeden Gegner in der 3. Liga mithalten und auch Spiele gewinnen können.“