Duell der Tabellennachbarn | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Björn Carstens

Duell der Tabellennachbarn

Auf die Handball-Männer der HSG Eider Harde wartet die nächste Zweitvertretung einer Bundesliga-Mannschaft. Das Team von Trainer Matthias Hinrichsen fährt am Sonntag auf der A7 gen Süden, um beim HC Hamburg II anzutreten (16 Uhr, Q-Beyond Arena). Die Tabelle der 3. Liga Nord-Ost unterstreicht die Bedeutung der Partie. Der Vierzehnte aus Breiholz, Hamdorf, Elsdorf und Hohn (4:10 Punkte) tritt auf den Elften (5:9) aus der Weltstadt Hamburg. Die Hinrichsen-Truppe freut sich über möglichst viele Auswärtsfans. Ziel ist es, den Aufwind vom Heimsieg gegen den SC Magdeburg II mitzunehmen.

91

Bälle konnte Eider-Keeper Jorge Schmidt in sieben Partien in dieser Saison parieren. Das sind im Schnitt 13 Paraden pro Partie. Im Zusammenspiel mit seinen Vorderleuten ist Schmidt eine der Konstanten bei der HSG.

31:28

gewann die damalige HSG Hohn/Elsdorf im April 2014 gegen den HSV II (Vorgängerverein des HCH). „Das Wunder von Hohn“ war geboren, denn mit dem Überraschungserfolg am letzten Spieltag gegen die hochfavorisierten Hamburger sicherte sich die HSG auf den letzten Drücker den Klassenerhalt in der Oberliga. Der Megacoup war nicht nur das letzte Spiel für Rückraumshooter Ulf Thöming (7 Tore) im Trikot der 1. Männer, es war auch das Ende der HSG Hohn/Elsdorf. Nach dem Sommer ging die HSG Eider Harde auf Torejagd.

12

Siebenmeter hat Schütze Nummer 1 Malte Ohm-Abelmann in dieser Saison bereits verwandelt.

2,5

Monate ist es erst her, dass aus dem HSV Hamburg der HC Hamburg wurde. Mit dem neuen Namen möchte der Verein eine bewusste Emanzipation vollziehen. Über viele Jahre spielte die Mannschaft unter der Raute des HSV, gehörte aber gesellschaftsrechtlich nie zum Hamburger SV.

7

Spiele hat Drittliga-Aufsteiger HCH II in dieser Serie absolviert und dabei zwei Heimsiege gegen die Füchse Berlin II und den DHK Flensborg gefeiert. Ein Auswärtsremis gab es gegen den Oranienburger HC.

77

ist die Trikotnummer des 19-jährigen Bosniers Alem Hadzic, der im Sommer vom mazedonischen Klub RK Pelister an die Elbe wechselte. Er soll perspektivisch an den Profikader herangeführt werden. Mit 51 Toren (7,29 Tore pro Partie) ist der 1,88 Meter große Rückraumshooter der Top-Torschütze seines Teams. Hinrichsen: „Auch sein Zusammenspiel mit dem Kreisläufer ist herausragend.“ Zuletzt konnte Hadzic im Team der Profis bei der Niederlage in Kiel ebenfalls ein Tor erzielen.

3

Tore gelangen Rechtsaußen Levin Unbehaun in dieser Saison schon im Bundesliga-Team. Er ist der zweite Spieler im Kader der HCH-U23, der einen Profivertrag in der Tasche hat.

Schlussworte von Eider-Trainer Hinrichsen: „Für mich ist jetzt die Challenge, nach dem guten Spiel gegen Magdeburg weiter mörderhungrig zu bleiben und nicht nachlässig zu werden. Es war viel Arbeit, bis hierhin zu kommen, und jetzt wollen wir uns Punkt für Punkt weiterentwickeln. Dieser Erfolgshunger geht mir aktuell am meisten durch den Kopf, und zwar gegnerunabhängig. Der HCH hat junge, gut ausgebildete Leute im Kader, die im Eins-gegen-eins stark sind.“